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Die Personen
in "Imprints and Artifacts"
Herr Ott ist ein Christ, ein Landwirt, der 1946 nach Buttenhausen gezogen ist und sich
für die Geschichte der dortigen Juden interessierte. Durch seine Anstrengungen, seine
Transkriptionen überdauerte sehr viel geschichtliches Wissen. Er restaurierte und bemalte
die verblichenen hebräischen Buchstaben, und das obwohl er dieser Sprache selbst nicht
mächtig ist.
Herr und Frau Lindauer sind amerikanische Juden, die aus Deutschland in den 1930er Jahren
geflohen sind und sich erst in Amerika kennnengelernt haben. Herr Lindauer ist ein
gebürtiger Buttenhausener, und er und seine Frau arbeiten zusammen mit Herrn Ott an dem
Gedenken an die ehemalige jüdische Gemeinde in Buttenhausen Sie helfen damit der heutigen
Generation, die Komplexität der damaligen Ereignisse zu verstehen, ohne dabei die Zukunft
zu vernachlässigen.
Herbert Weippert ist der Leiter des Landheims Buttenhausen, Dietrich Sachs ist der Leiter
von Grafeneck, Gunther Wruck leitet die dortige Gedenkstätte.
Roland Deigendesch ist Archivar in Münsingen und Autor des Buchs Juden in Buttenhausen,
Jürgen vom Grafen ist ein Journalist, der in Münsingen lebt und sich für ein besseres
Verständnis zwischen Christen und Juden engagierte.
Otmar Gotterbarm organisierte als Leiter der Volkshochschule Münsingen einen Kurs an der
Bernheimer=schen Realschule, der eine ganze Reihe russisch-jüdischer Einwanderer
einschloß, die so die ersten jüdischen Schüler wurden, die nach dem Krieg wieder diese
Schule besuchten. Und Christine Schmitt ist eine Studentin aus Arnsberg, die mit der
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste nach Buttenhausen kam.
Meine erste Begegnung mit Buttenhausen wurde von Iso Wagner, einer guten Freundin und
Rektorin des Kunstseminars Metzingen (jetzt in Schwäbisch Hall) angeregt. |
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