Synagogenplatz

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Gedenkstein 
für die 
zerstörte Synagoge 
von 1966

 

Synagogenplatz (Mühlsteige)

Die Synagoge, Versammlungs- und Bethaus der jüdischen Gemeinde, wurde nach 1795 oberhalb der damals besiedelten Fläche im jüdischen Teil des Orts erbaut. Im "Judenschutzbrief" von 1787 wurde den ersten Familien der Bau einer Synagoge ausdrücklich zugesichert, den Platz stellte die Ortsherrschaft zur Verfügung. In den Jahren 1871-1872 erfuhr die Synagoge unter Rabbiner Michael Silberstein eine grundlegende Erneuerung und Erweiterung. Am 10. November 1938 zerstörten SA-Leute das Gotteshaus während der "Reichskristallnacht". Allerdings bedurfte es zweier Anläufe, da Feuerwehr und Bürgermeister Buttenhausens einen ersten Brand löschen konnten. 1966 wurde an dieser Stelle der Gedenkstein von Boris Grünwald eingeweiht. Die Symbole - Gesetzestafeln, Davidstern und siebenarmiger Leuchter (Menora) - erinnern heute an die zerstörte Stätte jüdischen Glaubens.