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Synagogenplatz (Mühlsteige)
Die Synagoge, Versammlungs- und Bethaus der
jüdischen Gemeinde, wurde nach 1795 oberhalb der damals besiedelten
Fläche im jüdischen Teil des Orts erbaut. Im
"Judenschutzbrief" von 1787 wurde den ersten Familien der Bau
einer Synagoge ausdrücklich zugesichert, den Platz stellte die
Ortsherrschaft zur Verfügung. In den Jahren 1871-1872 erfuhr die
Synagoge unter Rabbiner Michael Silberstein eine grundlegende Erneuerung
und Erweiterung. Am 10. November 1938 zerstörten SA-Leute das
Gotteshaus während der "Reichskristallnacht". Allerdings
bedurfte es zweier Anläufe, da Feuerwehr und Bürgermeister
Buttenhausens einen ersten Brand löschen konnten. 1966 wurde an dieser
Stelle der Gedenkstein von Boris Grünwald eingeweiht. Die Symbole -
Gesetzestafeln, Davidstern und siebenarmiger Leuchter (Menora) -
erinnern heute an die zerstörte Stätte jüdischen Glaubens.
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