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Jüdisches Mahnmal - Geburtshaus von Theodor
Rothschild (Ortsmitte)
Am Platz der 1961 eingeweihten Gedenkstätte für die
jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Buttenhausen stand das
Geburtshaus des Schriftstellers und Pädagogen Theodor Rothschild. Er
kam hier am 4. Januar 1876 als Sohn des Metzgers Isak Rothschild und
seiner Frau Frieda, geb. Bernheimer zur Welt. Rothschild wurde vor allem
als Leiter des jüdischen Waisenhauses "Wilhelmspflege" in
Esslingen bekannt, wo er seine Schützlinge auch noch in
nationalsozialistischer Zeit begleitete. 1942 wurde Rothschild nach
Theresienstadt deportiert. Er starb dort 1944 an Lungenentzündung und
Unterernährung.
Für Theodor Rothschild war zeit seines Lebens die
Erinnerung an sein Heimatdorf von großer Bedeutung. Mit den von ihm
herausgegebenen, teils selbst verfassten Lesewerken für den
Religionsunterricht setzte er dem Landjudentum und auch Buttenhausen ein
bleibendes Denkmal.
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