Zigarrenfabrik Lindauer

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Arbeiter 
der Zigarrenfabrik Lindauer

 

Zigarrenfabrik Lindauer (Kirchberg 1)

Von dem Anwesen der Familie Lindauer steht heute nur noch das Gebäude der ehemaligen Zigarrenfabrik. 1861 erhielt Salomon Lindauer die Konzession für eine "Kramhandlung", die sich unterhalb des Gasthofs zum Adler befand. Die Lindauers zählten zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Familien Buttenhausens. Technische Neuerungen wie Telefon oder Automobil waren hier zuerst zu bewundern. Neben ihrem Stuttgarter Unternehmen betrieben die Brüder Max, Moritz und Karl Lindauer von 1910 bis 1928 hier eine Zigarrenfabrik und trugen damit zu Arbeitsmöglichkeiten und Wohlstand in Buttenhausen bei. 1912 wurde ein neues Fabrikgebäude errichtet, das nach mehreren Umbauten seine heutige Gestalt erhielt.

1939 übernahm die Textilfirma Euchner in Reutlingen das Gebäude von der Stadt Stuttgart, die viele Häuser aus jüdischem Besitz aufgekauft hatte und damit den Eigentümern die Mittel für die lebensrettende Ausreise bereitstellte. Von 1991 bis 2000 war hier  ein Übergangswohnheim für Aussiedler aus der früheren Sowjetunion eingerichtet.