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Burgstelle
Der christliche Friedhof Buttenhausens ist von der Wehrmauer einer
einstigen Burg umgeben, dem einzigen baulichen Überrest dieser
mittelalterlich-frühneuzeitlichen Anlage; eine spitzbogige Pforte an
der Ostseite ist heute zugemauert. Die Geschichte der Burg liegt
weitgehend im Dunkeln. Im 14. Jahrhundert besaßen die stammverwandten
Familien von Justingen und von Gundelfingen den Ort gemeinsam. Friedrich
von Gundelfingen verkaufte das Dorf wohl mit der Burg 1407, seit 1409
war Buttenhausen im Besitz der Herren vom Stein von Klingenstein. Ein
Zweig dieser Familie hat die Burg auch im 16. Jahrhundert bewohnt. 1778
unterschied man das "alte Schloss auf dem Berg", von dem ein
Gebäude weiterhin als Fruchtkasten genutzt wurde, von einem unteren,
dem "Meierhaus", das unweit des jetzigen Schlossgebäudes zu
suchen ist. Die Lage auf einem Bergsporn über dem Tal entspricht der
klassischen hochmittelalterlichen Burgentopographie, wie sie auch in den
benachbarten Orten Bichishausen und Hundersingen zu beobachten ist.
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