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Die Roßbachquelle in den 1930er Jahren
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Im 19. Jahrhundert errichtete die Adelsfamilie von Weidenbach ein Gewölbe über der Roßbachquelle. Bis zur Gründung einer modernen Wasserversorgung 1909 holten die Menschen in Buttenhausen hier ihr Trinkwasser. Das Gewölbe wurde aus Kalkstein erbaut. Dadurch sollte das Trinkwasser vor Verunreinigungen geschützt werden. Der nur 300 m [bitte wenn möglich in Fuß umrechnen] lange Roßbach diente auch als Viehtränke und trieb im 19. Jahrhundert sogar eine Sägemühle an.
Die Herren von Weidenbach versuchten in den 1830er und 1840er Jahren immer wieder, den Zugang zur Quelle zu reglementieren. Unterstützt durch ihren Pfarrer Ernst Haldenwang wehrten sich die Bürger erfolgreich.
1894 wurde das Brunnengewölbe erneuert, zuletzt wieder 2001. Seit 1999 ist es als Zeugnis der einstigen Adelsherrschaft Buttenhausen und der Bedeutung des Roßbachs für die Wasserversorgung des Orts ein eingetragenes Kulturdenkmal (protected historical site
).